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Uni-Verein 1.8.3 – SEPA-Export fit für November 2026 🏦✅

· 4 Minuten Lesezeit
René Herrmann
Senior developer

Veröffentlicht am 3. Oktober 2026

Uni-Verein 1.8.3 bereitet den SEPA-Export auf die Änderungen ab dem 15. November 2026 vor: Die Lastschriftdatei (pain.008.001.08) folgt den EPC-Regeln für SDD Core 2025 und verwendet strukturierte Adressen. Außerdem werden Prüfungen strenger, damit keine Datei entsteht, die die Bank ablehnen würde, und die mobile Ansicht wurde aufgeräumt.

Highlights​

  • 🏦 SEPA-Export bereit für November 2026: Die Lastschriftdatei folgt den EPC-Regeln für SDD Core 2025 und den neuen Regeln für strukturierte Adressen, die ab dem 15. November 2026 gelten
  • ✅ Zuverlässigere SEPA-Dateien: IBANs und Gläubiger-Identifikationsnummer werden inklusive Prüfziffern geprüft, Text wird in den SEPA-Zeichensatz umgewandelt (z. B. ä → ae) und jede Transaktion bekommt eine eigene eindeutige ID
  • 💳 Mitglieder ohne BIC werden nicht mehr übersprungen: Sie werden, wie von SEPA erlaubt, mit NOTPROVIDED exportiert
  • 📱 Bessere mobile Ansicht: Die Icons der unteren Navigation sind wieder ausgerichtet, und die Benutzerverwaltung läuft nicht mehr über den Bildschirmrand

Fehlerbehebungen​

  • 🏦 SEPA-Export nach aktuellen Regeln (UV-50): Der Export (pain.008.001.08) folgt den EPC-Regeln für SDD Core 2025 und den Adressregeln ab dem 15. November 2026:
    • Adressen sind vollständig strukturiert (Straße, Postleitzahl, Ort, Land) statt einer einzelnen Freitext-Adresszeile
    • Text verwendet den SEPA-Zeichensatz (z. B. ä → ae)
    • Jede Transaktion erhält eine eindeutige ID, sodass mehrere offene Beiträge desselben Mitglieds nicht mehr kollidieren
    • Mitglieder ohne BIC werden als NOTPROVIDED exportiert, statt übersprungen zu werden
    • BIC des Vereins, IBANs und Gläubiger-Identifikationsnummer werden inklusive Prüfziffern kontrolliert. Beiträge mit ungültiger IBAN werden nicht in die Datei aufgenommen
    • Ein Export ohne einziehbare Beiträge zeigt eine Meldung, statt eine leere Datei zu erzeugen
    • Gelöschte Exporte erscheinen nicht mehr im Exportverlauf
  • 📱 Navigation am Handy (UV-48): Die Icons der unteren Navigation sind wieder ausgerichtet. Inaktive Tabs hatten ihre Beschriftung nur optisch versteckt, wodurch "SEPA Export" auf zwei Zeilen umbrach und das Bank-Icon nach oben schob. Alle Tabs zeigen jetzt ein kurzes, einzeiliges Label (z. B. "SEPA", "Mail", "Auswertung"), und der aktive Tab verschiebt sich nicht mehr
  • 📱 Benutzerverwaltung am Handy (UV-49): Die Benutzerverwaltung läuft auf dem Handy nicht mehr über den Bildschirm. Die lange Tab-Beschriftung "Benachrichtigungseinstellungen" hatte die ganze Seite verbreitert. Sie ist jetzt zu "Benachrichtigungen" gekürzt, die Tabs scrollen bei Platzmangel, und der Tab-Indikator bleibt innerhalb der abgerundeten Ecken

Verbesserungen​

  • 🐳 Das Frontend-Docker-Image wird mit Node 24 statt Node 20 gebaut, da Node 20 seit April 2026 nicht mehr unterstützt wird. Das Laufzeit-Image (nginx) bleibt unverändert
  • 📦 Aktualisierte Abhängigkeiten: MailKit 4.18.1 und der Tiptap-Mail-Editor 3.31.4, dazu mehrere Entwicklungswerkzeuge

⚠️ Hinweise zum Update​

  • Immer mit docker-compose-update.yml aktualisieren, wie in der README beschrieben
  • Es ist keine Datenbank-Migration nötig
  • SEPA-Einstellungen vor dem nächsten Export prüfen: Straße und Postleitzahl des Vereins werden jetzt als strukturierte Adresse geschrieben, sie müssen also ausgefüllt sein. Die Gläubiger-Identifikationsnummer wird jetzt inklusive Prüfziffern kontrolliert, sodass eine falsch eingegebene den Export mit einer Fehlermeldung stoppt, statt eine Datei zu erzeugen, die die Bank ablehnen würde
  • Mitglieder ohne BIC sind jetzt im Export enthalten. Vorher wurden sie stillschweigend ausgelassen. Wer sich darauf verlassen hat, sollte den Export vor dem Hochladen bei der Bank prüfen
  • Gibt es keine einziehbaren Beiträge, erscheint jetzt eine Meldung statt einer leeren Datei

Warum diese Updates wichtig sind​

Ab dem 15. November 2026 gelten neue Regeln für strukturierte Adressen in SEPA-Dateien. Banken lehnen Dateien ab, die nicht dazu passen, und das gerade dann, wenn Beiträge eingezogen werden sollen. Durch die strengeren Prüfungen vorab merkt man Fehler jetzt direkt im Export und nicht erst nach der Ablehnung durch die Bank. Die Korrekturen an der mobilen Ansicht machen die Bedienung am Handy außerdem wieder angenehmer.

Wie geht es weiter?​

Weiteres Feedback aus der Praxis ist wie immer herzlich willkommen, gerne über GitHub Issues. Schaut auch weiterhin gerne hier vorbei!